Bei Gut Einern e.V. entwickeln und realisieren wir Projekte an der Schnittstelle von Bildung, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft. Unsere Vorhaben entstehen aus konkreten Bedarfen, in Zusammenarbeit mit Partner:innen oder als eigene Impulse. Immer mit dem Ziel, Wissen erlebbar zu machen und praktische Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu entwickeln.
Wie wir Projekte umsetzen
Unsere Projekte durchlaufen verschiedene Phasen: Von der ersten Idee über die Konzeption bis zur praktischen Umsetzung und Verstetigung. Einige Vorhaben werden über Fördermittel finanziert, andere entstehen durch Kooperationen oder ehrenamtliches Engagement. Dabei orientieren wir uns an unseren drei Säulen:
- Umwelt & Klima: Biodiversität, regenerative Landwirtschaft, Klimaanpassung
- Bildung & Forschung: Außerschulischer Lernort, Citizen Science, partizipative Forschung
- Gemeinschaft: Inklusion, Begegnung, nachhaltige Entwicklung im Quartier
Viele unserer Projekte sind offen für Beteiligung, ob als Kooperationspartner:in, mit eigenen Formaten in unseren Räumen oder als aktives Mitglied.
Unsere Projekte im Überblick
Lernortübergreifender Erfahrungsraum für Klimaanpassung, Biodiversität & OER.
Reallabor- und Bildungsprojekt in der Region: Lernformate, Demonstratoren und Transfer rund um zirkuläre Infrastruktur, urbane Produktion und digitale Lernangebote.
Das Lernmobil ist ein umgebauter Gelenkbus und mobiler Bildungs-, Kreativ- und Erlebnisraum – unterwegs auf Schulhöfen, Stadtfesten und Firmenevents. Es bringt praxisnahe Workshops zu Ernährung, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und digitaler Bildung direkt dorthin, wo Menschen sie brauchen.
Permakulturflächen als Anbau-, Lern- und Aufenthaltsraum: Bodenfruchtbarkeit, Wasserhaushalt, Biodiversität und Kreisläufe praktisch erlebbar.
Hydroponischer Anbau als Lern- und Demonstrationsort: ressourcenschonende Produktion, Messpunkte für Klima und Kreisläufe, Technik zum Anfassen.
„Digitale Brücken bauen" entwickelt und erprobt eine Messenger-basierte, barrierefreie Assistenzlösung mit KI-Unterstützung. Menschen mit Behinderungen erhalten so niedrigschwelligen, selbstbestimmten Zugang zu Informationen aus ihrem Alltag – über vertraute Messenger wie Signal oder WhatsApp, ohne eigene App. Das Projekt fördert digitale Teilhabe, stärkt die Kommunikation zwischen Einrichtungen, Angehörigen und Betroffenen und wird modular sowie Open Source entwickelt, sodass andere Träger der Wohlfahrtspflege die Lösung übernehmen können.
Ein programmierbarer Farmroboter (FarmBot) auf einem digitalen Hochbeet – als Forschungsraum und Lernort für Schüler:innen zu Themen wie Automatisierung, Sensorik und nachhaltige Landwirtschaft.
Anschaffung neuer Sitzmöbel für das Lernmobil auf Gut Einern – zur Verbesserung der Nutzbarkeit als mobiler Workshop- und Lernraum für Bildungsveranstaltungen und Besucher:innen.
Bau einer ökologischen Trockentrenntoilette mit Außendusche auf Gut Einern – im naturnahen Holzbaustil, mit integriertem Kreislaufsystem aus Regenwasser, Grauwasserableitung und Kompostierung als sichtbarer Lernort.
Ein kreislauforientierter Hofladen als regionaler Verteilerknoten für Lebensmittel aus Gut Einern und der Nachbarschaft – Konsum neu gedacht.
Kompakte Tower-Farming-Systeme für Schulen, Kitas und Gemeinschaftseinrichtungen – urbane Lebensmittelproduktion zum Anfassen, direkt vor Ort.
Praktische Upcycling-Workshops, die kreatives Handwerk mit Kreislaufdenken verbinden – für alle, die aus Altem etwas Neues machen möchten.
Dreitägiges Festival an allen drei Innovationsorten des Bergischen Städtedreiecks – mit Workshops, Vorträgen, Projektpräsentationen und offenem Austausch rund um Kreislaufwirtschaft.
Immersive 360°-Erlebnisse und Virtual Reality als niedrigschwelliger Zugang zu Kreislaufthemen – Gut Einern erlebbar machen, auch ohne vor Ort zu sein.
Eine Werkzeugwand aus einem gebrauchten Einzelhandels-Regalsystem – Upcycling im Werkstattalltag, sichtbar und anfassbar für alle Besucher:innen der Scheune.
KI-gestützte Dialoganwendung mit QR-Codes vor Ort: Fabby erklärt Kreislaufwirtschaft entlang der R-Strategien – direkt am Lernort, interaktiv und spielerisch.
Modulares Standsystem aus Rest- und Altholz – nachbaubar, reparierbar und ein lebendiger Demonstrator für Kreislaufwirtschaft bei Veranstaltungen und Lernformaten.
Schüler:innen der Gesamtschule Barmen messen mit offener senseBox-Hardware Umweltdaten auf Gut Einern – und lernen dabei Grundlagen von Sensorik, Datenauswertung und MINT.
Die historische Scheune auf Gut Einern wird zum offenen Arbeits-, Lern- und Begegnungsort – mit Werkstattbereichen, Makerspace und Raum für gemeinschaftliches Schaffen.
Förderung von Bienen und Wildbienen auf dem Gelände von Gut Einern – durch Blühflächen, Nisthilfen und naturnahe Strukturen als aktiver Beitrag zur Biodiversität und als lebendiger Lernort.
Das Winterfest 2025 war ein Gemeinschaftsevent auf Gut Einern – mit Begegnung, Programm und festlicher Atmosphäre für Nachbar:innen, Partner:innen und Freund:innen des Projekts.
Farming 2.0 verbindet Permakultur-Landwirtschaft und Vertical-Farm-Technologie zu einem praxisnahen außerschulischen Lernort – für Schulen, Kitas und Bildungseinrichtungen in Wuppertal und darüber hinaus.
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